BEG: Die wichtigsten Änderungen für Wärmepumpen-Fördergelder

Back to home
/
Magazin
/
BEG: Die wichtigsten Änderungen für Wärmepumpen-Fördergelder

Wärmepumpen sind die Heiztechnologie der Zukunft und werden vom Staat mit hohen Förderungen von bis zu 40% bezuschusst. Wir werfen einen Blick auf die BEG-Änderungen.

Die Preise für CO2 steigen immer weiter an, Heizen mit fossilen Brennstoffen wird in Zukunft immer teurer. Außerdem ist das Einhalten der Klimaziele ist wichtig – das wissen wir alle. Maßnahmen, die dazu beitragen, werden vom Bund mit verschiedenen Förderungen für Wärmepumpen unterstützt. Dazu zählt auch die BEG – die Bundesförderung für effiziente Gebäude – die es seit dem 1. Januar 2021 gibt. Sie ist ein wesentlicher Bestandteil für mehr Energieeffizienz und Klimaschutz. Dank der BEG gab es einen Zuschuss (BAFA) für Wärmepumpen von bis zu 45% und zusätzlich nochmals 5% wenn man einen individuellen Sanierungsfahrplan mit einem Energieberater erstellt hat. Dies ändert sich ab dem 15. August 2022, denn am 27. Juli 2022 wurde überraschend bekannt, dass die Einzelmaßnahmen der BEG angepasst werden. Hintergrund der überraschenden Änderungen sind die Klima- und Energiekrise.

Was ändert sich für Förderungen der Wärmepumpen?

Schwerpunkt der Förderung liegen auf der energetischen Sanierung von Bestandsgebäuden – also der Austausch alter Fenster, Türen und Gasheizungen. Gas-Heizungen, Gas-Hybrid-Heizungen und gasbetriebene Wärmepumpen werden nicht länger gefördert. Ein klares Zeichen für den Umweltschutz und eine zukünftig angestrebte Gas-Unabhängigkeit.

Die Förderung für Wärmepumpen werden um 5 – 10 Prozentpunkte reduziert, dafür gibt es ab dem 15. August 2022 aber einen Heizungs-Tausch-Bonus von 10% für den Austausch von Öl-, Kohle- und Nachtspeicherheizungen und mindestens 20 Jahre alter Gas-Heizungen sowie einen Wärmepumpen-Bonus in Höhe von 5%.

Ab dem 15. August 2022 liegt die maximale Förderung beim Einbau einer Wärmepumpe bei 40% bei einer Höchstgrenze von 60.000 Euro je Wohneinheit, also 24.000 Euro Förderung. Die 40 Prozent setzen sich zusammen aus 25% Zuschuss für die Wärmepumpe, 10% Heizungstausch-Bonus und 5% Wärmepumpen-Bonus, falls die Wärmequelle Wasser, Erdreich oder Abwasser ist. Nach dem Austausch der Gas-Heizung darf nicht mehr mit fossilen Brennstoffen geheizt werden. Alle Infos finden Sie hier.

Förderung Wärmepumpe 2024

Ab dem 1. Januar 2024 gibt es neue Förderungen für Wärmepumpen. Lange diskutiert, wurde das sogenannte Heizungsgesetz im Spätsommer verabschiedet. Eine Zusammenfassung finden Sie hier.

Die staatliche Förderung für Hausbesitzer liegt ab 1. Januar 2024 bei mindestens 30% und maximal 70%. 30% erhalten alle, die auf eine Wärmepumpe umsteigen. Weitere 30% Förderung gibt es für Haushalte mit einem Einkommen von unter 40.000€ zu versteuerndem Einkommen. Wer sich bis 2028 für einen Austausch entscheidet, erhält einen “Bonus für schnellen Heizungsaustausch” von bis zu 20%. Einen 5%-“Innovationsbonus” gibt es für Wärmepumpen, die natürliches Kältemittel wie Propan verwenden. Die maximal förderfähigen Kosten sind auf 30.000€ begrenzt.

Vergleicht man die Wärmepumpen-Förderung 2023 mit der Wärmepumpen-Förderung von 2024 lohnt sich der Umstieg in meisten Fällen allerdings noch vor Jahresende, denn die maximal förderfähigen Kosten liegen bei 60.000 Euro. WP-Besitzer erhalten also bis zu 40% ohne Preisdeckel. Und dazu gute Preise für Wärmepumpen, schnelle Liefer- und Installationszeiten.

Heizen auch Sie mit der Wärmepumpe - einfach & komfortabel

Teilen Sie diesen Artikel auf
FacebookLinkedInWhatsApp