FAQ
Hier finden Sie Antworten auf häufige Fragen
Unser PVT-System
Wir beantworten Ihnen alle Fragen rund um unser effizientes PVT-System, das Strom und Wärme auf Ihrem Dach erzeugt.
Sollte Ihre Frage hier nicht beantwortet werden, nutzen Sie bitte unser Kontaktformular, um uns direkt zu erreichen. Wir helfen Ihnen gerne weiter!
Ist PVT das Gleiche wie Solarthermie?
Nein, PVT und Solarthermie sind nicht dasselbe. Bei der Solarthermie wird zur Erwärmung des Brauchwassers oder zur Heizungsunterstützung ausschließlich die Wärme aus der Sonnenstrahlung genutzt. PVT-Module kombinieren hingegen Photovoltaik und Wärmepumpentechnologie. Sie erzeugen Strom aus Sonnenlicht und nutzen zu 80 % die Umgebungsluft zur Wärmegewinnung. Dadurch arbeiten PVT-Module auch nachts und im Winter, sodass Sie das Haus zu jeder Jahreszeit ohne weitere Wärmeerzeuger beheizen.
Möglich wird das durch einen Lamellenwärmetauscher auf der Rückseite der PVT-Module. Dieser nimmt die Wärme auf und leitet sie durch eine Sole-Leitung an die PVT-Wärmepumpe im Gebäudeinneren weiter. Dort wird die Wärme auf das passende Temperaturniveau für das jeweilige Heizsystem, wie beispielsweise eine Fußbodenheizung, gebracht.
Für was steht die Abkürzung PVT?
Die Abkürzung PVT steht für „Photovoltaik-Thermie“. Damit wird bereits die Kombination der beiden Techniken deutlich: Photovoltaik (PV) zur Stromerzeugung und Thermie (T) zur Wärmegewinnung. Ein PVT-Modul vereint also ein normales Solarmodul auf der Vorderseite mit einem Thermiekollektor (Wärmetauscher) auf der Rückseite. Durch diese Konstruktion kann ein einzelnes Modul Sonnenlicht in elektrischen Strom umwandeln und zugleich die Umgebungswärme aufnehmen. Damit nutzen PVT-Anlagen Energie für Strom und Wärme gleichzeitig.
Hinweis: Eine PVT-Anlage von Triple Solar besteht immer aus PVT-Modulen und PVT-Wärmepumpe. Die aufgenommene Wärme aus Luft und Sonne wird vom Dach durch eine Sole-Leitung an die PVT-Wärmepumpe im Haus weitergeleitet. Diese bringt die Wärme dann auf ein höheres Temperaturniveau. Durch dieses Prinzip ist es möglich, ein Gebäude 365 Tage im Jahr zuverlässig mit Heizwärme und Warmwasser zu versorgen.
Überhitzen die PVT-Module im Sommer?
Nein, die Wärme staut sich nicht im Modul, sondern sie wird durch den Wärmetauscher auf der Rückseite der Module an die Luft abgegeben. Denn der Wärmetauscher ist nicht nur in der Lage, Wärme aufzunehmen, sondern auch abzugeben. Das ist ein anderes Prinzip als z.B. bei Solarthermie, wo sich die Module immer weiter erhitzen.
Zusammengefasst geben die PVT-Module also die überschüssige Wärme ab, sobald sie wärmer als die Umgebungsluft werden. Vergleichbar mit einem passiven Kühlkörper.
Funktioniert das PVT-System auch bei Schnee?
Ja. Die Wärmegewinnung der PVT-Module funktioniert auch bei Schneefall.
Anders als reine Solarmodule nutzen PVT-Module nicht nur die Sonneneinstrahlung, sondern gewinnen einen Großteil ihrer Energie über die Umgebungsluft. Dadurch kann das PVT-System auch dann noch Wärme erzeugen, wenn die Moduloberfläche mit Schnee bedeckt ist.
Sollten die Module vollständig eingeschneit oder vereist sein, lässt sich die integrierte Abtaufunktion bequem über die My Triple Solar-App aktivieren. Die PVT-Module werden dabei kurzzeitig erwärmt, sodass Schnee und Eis abschmelzen und sie wieder freigelegt sind.
Bei der Stromerzeugung gilt das gleiche Prinzip wie bei herkömmlichen Photovoltaikanlagen: Solange die Solarzellen von Schnee bedeckt sind, kann kein oder nur eingeschränkt Solarstrom erzeugt werden. Nach dem Abtauen stehen die Solarzellen jedoch wieder vollständig für die Stromproduktion zur Verfügung.
Ist Vereisung ein Problem für die Leistung der PVT-Module?
Unter bestimmten Wetterbedingungen kann sich zwar Eis an den PVT-Modulen bilden, die Wärmeaufnahme wird dadurch jedoch in der Regel nicht eingeschränkt.
Der Grund: Die Lamellen des Wärmetauschers auf der Rückseite der PVT-Module besitzen einen Abstand von rund 1 cm. Dadurch kann die Umgebungsluft auch bei Eisbildung weiterhin zwischen den Lamellen zirkulieren und Wärmeenergie durch eine Sole-Leitung an die PVT-Wärmepumpe im Haus übertragen.
Im Gegensatz zu Luft-Wasser-Wärmepumpen mit sehr engen Lamellenabständen bleibt die Luftzirkulation bei PVT-Modulen daher auch unter winterlichen Bedingungen weitgehend erhalten.
Sollten die Lamellen in seltenen Extremwetterlagen dennoch vollständig vereisen oder die Module durch Schnee eingeschlossen sein, lässt sich die integrierte Abtaufunktion bequem über die My Triple Solar-App aktivieren. Die Module werden dabei kurzzeitig erwärmt, sodass Schnee und Eis abschmelzen und die Luftzirkulation für die Wärmegewinnung wieder uneingeschränkt möglich ist.
Was ist der Unterschied zwischen dem PVT-System und einer Luft-Wasser-Wärmepumpe?
Sowohl eine Luft-Wasser-Wärmepumpe als auch ein PVT-System nutzen die Außenluft als zentrale Energiequelle für die Wärmeversorgung eines Gebäudes. Der Unterschied liegt vor allem darin, wie die Energie gewonnen wird.
Bei einer klassischen Luft-Wasser-Wärmepumpe wird ein Außengerät benötigt, das vor dem Haus, im Garten oder an der Fassade aufgestellt wird. Sie saugt die Außenluft mithilfe eines Ventilators an, entzieht ihr Wärme und gibt diese an das Heizsystem weiter. Dadurch entstehen Betriebsgeräusche im Außenbereich.
Beim PVT-System übernehmen die PVT-Module auf dem Dach die Energieaufnahme. Das System benötigt kein Außengerät. Stattdessen wird die kompakte PVT-Wärmepumpe geschützt im Gebäude installiert, beispielsweise im Keller, in der Dachzentrale oder in einer geeigneten Nische im Haus. Da die PVT-Module eine große Fläche nutzen und kontinuierlich von Wind und natürlicher Luftströmung umgeben sind, wird kein Ventilator benötigt. Die Wärmegewinnung im Außenbereich erfolgt daher vollkommen lautlos.
Ein weiterer wichtiger Unterschied: PVT-Module nutzen nicht nur die Wärme aus der Umgebungsluft, sondern zusätzlich die Energie der Sonne. Die Sonnenenergie wird dabei doppelt genutzt: Auf der Vorderseite der Module erzeugen integrierte Solarzellen wie bei einer Photovoltaikanlage Solarstrom für das Gebäude. Gleichzeitig gewinnt der Wärmetauscher auf der Rückseite Wärmeenergie, die über eine Sole-Leitung an die PVT-Wärmepumpe im Gebäude weitergeleitet wird.
Kurz gesagt: Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe gewinnt Wärme ausschließlich aus der Außenluft und benötigt dafür ein Außengerät auf dem Grundstück. Ein PVT-System nutzt sowohl die Außenluft als auch die Sonnenenergie, benötigt kein Außengerät im Außenbereich und erzeugt zusätzlich eigenen Solarstrom. Die Wärmegewinnung erfolgt dabei vollkommen geräuschlos über die PVT-Module auf dem Dach.
Wie viele PVT-Module benötige ich für eine ausreichende Energieversorgung?
Dies hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab, u. a. dem Baujahr, der Bauweise und der Fläche Ihres Hauses.
Beispiel: Bei einem Einfamilienhaus Baujahr 1998 ohne Keller, mit 100 m² Wohnfläche und einer Gastherme auf dem Dachboden werden 8 PVT-Module benötigt.
In einem unverbindlichen Beratungsgespräch beraten Sie unsere Experten zu Ihren individuellen Anforderungen.
Funktionieren die PVT-Module auch ohne Wärmepumpe?
Die PVT-Module können zwar Wärmeenergie aus der Umgebungsluft und der Sonneneinstrahlung aufnehmen, diese Energie liegt jedoch auf einem relativ niedrigen Temperaturniveau.
Um daraus nutzbare Wärme für Heizung und Warmwasser zu erzeugen, wird eine PVT-Wärmepumpe benötigt. Sie nimmt die gewonnene Umweltenergie auf und hebt sie auf die erforderliche Temperatur für die Wärmeversorgung des Gebäudes an.
Deshalb sind die PVT-Module und die PVT-Wärmepumpe aufeinander abgestimmt und bilden gemeinsam das PVT-System. Erst durch die Wärmepumpe kann die in den PVT-Modulen gesammelte Energie effizient für Heizung und Warmwasser genutzt werden.
Wichtig: Die Solarzellen der PVT-Module erzeugen auch ohne Wärmepumpe Solarstrom – wie eine herkömmliche Photovoltaikanlage. Für die Nutzung der gewonnenen Wärmeenergie ist die PVT-Wärmepumpe jedoch ein unverzichtbarer Bestandteil des PVT-Systems.
Funktioniert das PVT-System auch im Winter?
Ja, das PVT-System ist speziell für den ganzjährigen Betrieb ausgelegt und arbeitet auch bei Minustemperaturen zuverlässig.
Auch wenn es zunächst überraschend klingt: Selbst bei Frost und Minustemperaturen enthält die Außenluft noch nutzbare Wärmeenergie. Aus physikalischer Sicht kommt die Bewegung der Moleküle – und damit die Wärmeenergie – erst am absoluten Nullpunkt bei -273,15 °C vollständig zum Stillstand. Deshalb kann die PVT-Wärmepumpe auch bei winterlichen Temperaturen weiterhin Energie aus der Umgebung aufnehmen. Entscheidend ist dabei, dass die Sole in den PVT-Modulen kälter ist als die Außentemperatur, denn Wärme wird in der Physik immer von warm nach kalt übertragen. Diese Voraussetzung ist in den allermeisten Regionen Deutschlands an praktisch jedem Tag des Jahres gegeben. Wenn Sie wissen möchten, ob das PVT-System für Ihre Region geeignet ist, können Sie mit dem PVT-Check eine unverbindliche Einschätzung erhalten.
Auch Schnee und Eis stellen dabei grundsätzlich kein Problem dar. Die Wärmegewinnung erfolgt über den Wärmetauscher auf der Rückseite der PVT-Module. Selbst wenn sich auf den Modulen Schnee oder Eis bildet, kann die Wärmeaufnahme in der Regel weiterhin stattfinden, da die Lamellen des Wärmetauschers mit einem Abstand von rund 1 cm ausreichend Raum für die Luftzirkulation bieten.
Sollten die Module in Extremwetterlagen vollständig von Schnee oder Eis eingeschlossen sein, lässt sich die integrierte Abtaufunktion bequem über die My Triple Solar-App aktivieren. Die PVT-Module werden dabei kurzzeitig erwärmt, sodass Schnee und Eis abschmelzen und die Luftzirkulation für die Wärmegewinnung wieder uneingeschränkt möglich ist.
Sinken die Außentemperaturen auf außergewöhnlich niedrige Werte von unter -12 °C, unterstützt die PVT-Wärmepumpe den Betrieb automatisch mit einem integrierten elektrischen Heizstab. Dieser sorgt dafür, dass die Wärmeversorgung des Gebäudes auch bei sehr kalten Witterungsbedingungen jederzeit zuverlässig sichergestellt bleibt.
Kurz gesagt: Auch bei Frost, Schnee und Eis enthält die Außenluft noch nutzbare Wärmeenergie. Das PVT-System kann diese Energie zuverlässig nutzen und sorgt so auch im Winter für eine sichere Wärmeversorgung.
Kann ich mir das PVT-System irgendwo ansehen?
Wenn Sie sich einen Eindruck von unserem PVT-System verschaffen möchten, empfehlen wir Ihnen einen Blick auf unsere Referenzprojekte. Dort finden Sie zahlreiche Beispiele bereits realisierter Anlagen und erhalten einen Eindruck davon, wie das System in der Praxis eingesetzt wird.
Zusätzlich berichten auf unserem YouTube-Kanal Hausbesitzer von ihren persönlichen Erfahrungen mit dem PVT-System. In den Videos erfahren Sie aus erster Hand, wie die Installation ablief, wie das System im Alltag funktioniert und welche Erfahrungen die Eigentümer mit der Technik gemacht haben.
So erhalten Sie einen authentische Meinung über das PVT-System und Anwendung in realen Wohngebäuden.
Was ist ein PVT-Modul?
Ein PVT-Modul vereint Photovoltaik und Wärmegewinnung in einem einzigen Modul. Es erzeugt also nicht nur Strom wie eine herkömmliche Solaranlage, sondern liefert gleichzeitig Energie für Heizung und Warmwasser.
Auf der Vorderseite befinden sich Solarzellen, die Sonnenlicht in Strom umwandeln. Auf der Rückseite sitzt ein Wärmetauscher, der Wärme aus der Umgebung aufnimmt und an die PVT-Wärmepumpe im Haus weiterleitet.
Das Besondere: Ein PVT-Modul nutzt nicht nur die Energie der Sonne, sondern auch die Wärme aus der Umgebungsluft. Deshalb kann es das ganze Jahr über Energie gewinnen – selbst bei bewölktem Himmel, Regen oder Frost. Denn auch dann enthält die Umgebungsluft noch nutzbare Wärmeenergie.
Im Wärmetauscher auf der Rückseite zirkuliert eine frostsichere Wärmeträgerflüssigkeit (Sole). Sie nimmt die Wärme aus der Umgebung auf und transportiert sie zur PVT-Wärmepumpe. Dort wird die Energie auf ein höheres Temperaturniveau gebracht und für Heizung und Warmwasser nutzbar gemacht.
Kurz gesagt: Ein PVT-Modul liefert Solarstrom und Wärmeenergie vom Dach. So versorgt es Ihr Zuhause in Kombination mit einer PVT-Wärmepumpe effizient mit Strom, Heizwärme und Warmwasser.
Was ist eine PVT-Wärmepumpe?
Die PVT-Wärmepumpe ist das Herzstück des PVT-Systems. Sie nimmt die von den PVT-Modulen gewonnene Umweltenergie auf und wandelt diese in nutzbare Wärme für Heizung und Warmwasser um.
Ein besonderer Vorteil: Die PVT-Wärmepumpe benötigt kein Außengerät. Die Energie wird über die PVT-Module auf dem Dach gewonnen, sodass die Wärmepumpe selbst geschützt im Gebäude installiert werden kann. Dank ihrer kompakten Bauweise findet sie beispielsweise im Heizungskeller, in einer Dachzentrale oder auch in einer geeigneten Nische innerhalb des Gebäudes Platz.
Da die Wärmeaufnahme über die PVT-Module auf dem Dach erfolgt, wird dafür kein Ventilator benötigt. Die Energiegewinnung im Außenbereich erfolgt ausschließlich durch natürliche Luftströmungen und die Sonneneinstrahlung. Dadurch entstehen im Außenbereich keinerlei Betriebsgeräusche durch die Wärmepumpe. Das macht das PVT-System besonders interessant für dicht bebaute Wohngebiete oder Grundstücke, auf denen ein klassisches Wärmepumpen-Außengerät unerwünscht ist.
Die PVT-Module gewinnen Wärme aus der Umgebungsluft und der Sonneneinstrahlung. Diese Energie wird über eine frostsichere Wärmeträgerflüssigkeit (Sole) zur Wärmepumpe transportiert.
In der Wärmepumpe wird die aufgenommene Energie mithilfe eines elektrisch betriebenen Verdichtungsprozesses auf ein höheres Temperaturniveau angehoben. So entsteht ausreichend Wärme, um das Gebäude zu beheizen und Warmwasser bereitzustellen.
Das Prinzip ähnelt dem eines Kühlschranks – nur umgekehrt: Während ein Kühlschrank Wärme aus seinem Inneren nach außen transportiert, entzieht die PVT-Wärmepumpe der Umwelt Wärme und macht sie für Ihr Zuhause nutzbar.
Kurz gesagt: Die PVT-Module sammeln Energie aus Luft und Sonne, die PVT-Wärmepumpe macht daraus Wärme für Heizung und Warmwasser. Das System benötigt kein Außengerät, kann platzsparend innerhalb des Gebäudes installiert werden und verursacht keine Betriebsgeräusche im Außenbereich.
Was sind die Vorteile beim Triple Solar PVT-System?
- Mit dem Triple PVT-System erzeugen Sie gleichzeitig Strom und Wärme und nutzen Ihre Dachfläche optimal
- Die Triple Solar Wärmepumpe bezieht Wärme über die PVT-Module auf dem Dach, sodass keine laute Außeneinheit nötig ist
- Unser System arbeitet so leise wie ein Kühlschrank
- Die PVT-Module sind wartungsfrei, da es keine beweglichen Teile gibt
- Die Wärmepumpe wird im Technikraum installiert und ist vor Witterungseinflüssen geschützt
- Die Module haben eine Lebensdauer von 25 bis 30 Jahren. Wir gewähren 10 Jahre Garantie auf die PVT-Paneele und 7 Jahre auf die PVT-Wärmepumpe
- Triple Solar PVT-Module liefern rund um die Uhr Wärme und Strom und sind für jedes Dach geeignet – auch bei einem Reihenhaus mit wenig Platz
- Unsere Kollektoren haben einen hohen Wirkungsgrad und senken Ihre Stromkosten deutlich
Wie funktioniert das Triple Solar PVT-System?
Das Triple Solar PVT-System besteht aus Triple Solar PVT-Modulen in Kombination mit einer PVT-Wärmepumpe. Konkret gewinnen die PVT-Paneele Energie aus der Umgebungsluft und dem Sonnenlicht, die dann von der PVT-Wärmepumpe in Heizwärme und Warmwasser umgewandelt wird.
Für eine umfassende Vorstellung der Funktionsweise unseres PVT-Systems buchen Sie sich gerne einen unverbindlichen Beratungstermin.
Hat das PVT-System Probleme mit undichten Stellen wie oft bei Solarthermie?
Nein, undichte Rohre oder Verbindungen sind bei PVT bei fachgerechter Installation fast ausgeschlossen. Da die Module mit maximal etwa 60 °C viel kühler bleiben als Solarthermiekollektoren, die im Sommer über 300 °C erreichen können, wird das Material viel weniger stark belastet. Vor allem steigt der Druck in den Rohrleitungen durch die moderaten Temperaturen nicht besonders stark an. Das hält die Verbindungen langfristig dicht.
Kann das PVT-System im Winter ohne Sonne heizen?
Ja, das PVT-System funktioniert auch im Winter ohne Sonne. Die Auslegung der Anlagen erfolgt so, dass der Heizbedarf dauerhaft ohne Sonne gedeckt wird. Möglich wird das durch den großen Lamellenwärmetauscher mit 15 bis 18 m² Übertragungsfläche pro Modul und den Luftaustausch durch die natürliche Konvektion sowie den Wind auf dem Dach. In der Praxis steigert die zusätzliche Wärme aus der Sonne am Tag jedoch die Effizienz des Systems. Im Jahresmittel stammen etwa 20% der gewonnenen Wärme aus der Sonnenstrahlung.
Kommen Eure Produkte aus China?
Wir sind ein europäisches Unternehmen, entwickeln Lösungen für den europäischen Markt und legen großen Wert darauf, ein europäisches Produkt anzubieten. Deshalb stammen unsere Hauptlieferanten aus Ländern wie den Niederlanden, Dänemark, Italien, Slowenien und Polen. Auch die Endfertigung erfolgt in den Niederlanden, nahe der deutschen Grenze.
Eine Ausnahme gibt es bei den Solarzellen: Diese lassen sich derzeit nicht von europäischen Unternehmen beziehen, weshalb wir sie aus China importieren müssen.
Überhitzen die PVT-Module im Sommer, wenn nicht geheizt wird?
Nein, das PVT-Modul überhitzt im Sommer nicht. Ganz im Gegenteil: Sobald die Temperatur des Moduls die Außentemperatur übersteigt, gibt der Lamellenwärmetauscher die Wärme effizient an die Umgebungsluft ab – ähnlich wie ein passiver Kühlkörper. Dadurch bleibt die Temperatur des PVT-Moduls in der Praxis etwa 20–25 K niedriger als bei herkömmlichen PV-Modulen.
Überhitzen die PVT-Module, wenn das Haus gekühlt wird?
Nein, die Module überhitzen nicht. Selbst bei aktiver Kühlung durch die PVT-Wärmepumpe bleiben sie deutlich kühler als normale Solarmodule. Der Wärmetauscher auf der Rückseite der PVT-Module leitet die überschüssige Wärme einfach an die Luft ab, wie ein passiver Kühlkörper.
Wie lange ist die Garantie beim PVT-System?
Auf unsere Produkte erhalten Sie standardmäßig 7 Jahre Garantie auf die PVT-Wärmepumpe, 10 Jahre auf die PVT-Module und 25 Jahre auf die Leistung der Solarzellen.
Funktioniert das Triple Solar PVT System auch mit einer anderen Wärmepumpe?
Wir empfehlen für unser PVT-System ausschließlich die von uns angebotene PVT-Wärmepumpe, da alle Komponenten unseres Systems optimal aufeinander abgestimmt sind und hocheffizient Strom und Wärme erzeugen.
Funktioniert jede Wärmepumpe mit den PVT-Modulen?
Nein, nicht jede Wärmepumpe ist geeignet. Für unser PVT-System nutzen wir spezielle Sole-Wärmepumpen. Ein Grund dafür ist, dass unsere PVT-Module in einem größeren Temperaturbereich (-20 bis +60 °C) als z. B. Erdwärme (-5 bis +15 °C) arbeiten. Außerdem ist oft eine angepasste Pumpensteuerung nötig. Daher setzen wir nur Wärmepumpen ein, die speziell für unser PVT-System getestet wurden.
Gibt es Installationspartner für eine PVT-Anlage in ganz Deutschland?
Wir erweitern unser Partnernetzwerk in ganz Deutschland kontinuierlich. Machen Sie am besten unseren PVT-Check. Im Anschluss prüfen wir Ihre Anfrage und leiten sie direkt an einen Installationspartner in Ihrer Region weiter. Vorausgesetzt, wir haben bereits einen Partner in Ihrer Region. Alternativ freuen wir uns immer über Empfehlung engagierter Handwerksbetriebe.
Sind Sie selbst ein Installationsbetrieb und haben Interesse, dass PVT-System in Ihr Angebot aufzunehmen? Dann melden Sie sich gerne bei uns.
In welchen Städten und Regionen gibt es Installationsbetriebe für PVT-Systeme?
Unser Partnernetzwerk vergrößert sich kontinuierlich. Aufgrund dieser Dynamik ist eine Auflistung nicht sinnvoll. Machen Sie aber gerne unseren PVT-Check. Nach Eingabe Ihrer Adresse leiten wir Sie automatisch an einen zertifizierten Fachpartner weiter, sofern wir ihn in Ihrer Region bereits haben.
Ist das PVT-System auch für schneereiche Gebiete wie die Alpen geeignet?
Wir sind in sehr schneereichen Regionen derzeit nicht aktiv. Denn in Regionen wie den Alpen sollte eine aktive Abtaufunktion eingebaut oder eine zusätzliche Wärmequelle genutzt werden. Ohne diese Maßnahmen ist das PVT-System dort bei sehr tiefen Temperaturen und lang anhaltendem Schneefall weniger effektiv. Wir arbeiten aber an Lösungen, in Zukunft auch in schneereichen Gebieten zuverlässige und effiziente Lösungen anzubieten.
Ist das PVT-System mit bestehender Solarthermie kombinierbar?
Nein, eine Kombination im Sinne einer Verschaltung von PVT und klassischer Solarthermie ist nicht möglich. Die Funktionsprinzipien unterscheiden sich in vielerlei Hinsicht und sind nicht miteinander kompatibel.
Anders ist es, wenn Sie das PVT-System und Solarthermie parallel und getrennt voneinander betreiben wollen.
In diesem Blogartikel sind wir näher auf das Thema Solarthermie eingegangen und haben auch einen Vergleich zum PVT-System gezogen.
Ist ein Mikrowechselrichter geeignet für PVT-Module?
Ja, unsere PVT-Module verhalten sich elektrisch wie normale PV-Module und funktionieren mit allen gängigen Wechselrichtern, auch Mikrowechselrichtern. Achten Sie jedoch darauf, dass auf der Montageschiene möglicherweise nicht genug Platz für die Befestigung der Wechselrichter ist. Eine zusätzliche Schiene oder eine Installation im Gebäude kann helfen.
Kann das PVT-System kühlen wie eine Klimaanlage?
Leider nicht ganz. Wärmepumpen – auch PVT-Systeme – können zwar kühlen, aber nicht so stark wie Split-Klimaanlagen. Das liegt weniger an der Wärmepumpe selbst, sondern daran, dass Fußbodenheizungen oder Heizkörper Kälte nicht so effektiv abgeben wie Klimaanlagen. Trotzdem kann mit einer Fußbodenheizung ein sehr angenehmer Kühleffekt erzielt werden, wenn im Sommer konstant gekühlt wird. Sie sollten allerdings die Kühlung nicht erst bei bereits sehr hohen Zimmertemperaturen einschalten.
Kann man die PVT-Module mit einem Eisspeicher kombinieren?
Wir selbst bieten keine Eisspeicher an, aber die Kombination kann bei größeren Anlagen sinnvoll sein. Ein Fachbetrieb für Eisspeichersysteme wäre hier der richtige Ansprechpartner. Wir unterstützen jedoch gerne bei der technischen Umsetzung.
Für die meisten privaten Wohngebäude sind die Kosten eines Eisspeichers jedoch oft höher als der Nutzen. Außerdem ist das PVT-System bereits darauf ausgelegt, ohne zusätzliche Wärmeerzeuger oder Speicher effizient zu heizen.
Lässt sich das PVT-System selbst einbauen?
Nein, das System ist nicht für den Selbsteinbau geeignet und wird ausschließlich von Fachbetrieben installiert. Wir suchen derzeit nach Partnerbetrieben in Regionen, in denen wir noch nicht vertreten sind, um unser PVT-System bald flächendeckend anbieten zu können.
Kennen Sie einen passenden Handwerksbetrieb oder arbeiten Sie selbst in einem? Melden Sie sich gerne bei uns.
Warum sollte ich zu einer PVT-Anlage wechseln?
Durch den Einsatz einer PVT-Anlage erzeugen Sie Ihren eigenen sauberen Strom und Wärme. So senken Sie langfristig Ihre Energiekosten. In Zeiten der Energiekrise und unvorhersehbaren Preisschwankungen bietet Solarenergie eine stabile und zuverlässige Lösung, um Ihre Energiekosten im Griff zu behalten.
In einem unverbindlichen Beratungsgespräch geben wir Ihnen gerne einen umfassenden Überblick zu den Vorteilen einer PVT-Anlage.
Wie hoch sind die PVT-Module?
Ein PVT-Modul ist 5,3 cm hoch. Bei der Montage auf dem Dach beträgt der Abstand zwischen Modul und Dach ca. 10 cm.
Welche Stagnationstemperatur hat das PVT-Modul?
Die Stagnationstemperatur liegt bei etwa 70 °C. Diese niedrige Temperatur für ein Dachmodul liegt daran, dass der Wärmetauscher auf der Rückseite der PVT-Module Wärme abgeben kann. Genau dann, wenn diese nicht für die Heizung oder die Warmwasseraufbereitung benötigt wird wie z.B. im Hochsommer.
Damit bleibt das PVT-Modul deutlich kühler als ein klassisches PV-Modul oder Solarthermie.
Ist die PVT-Wärmepumpe 5.0 auf der BAFA-Liste?
Ja, unsere PVT-Wärmepumpe 5.0 ist auf der BAFA-Liste aufgeführt und somit im Rahmen des BEG förderfähig. Damit haben Sie die Möglichkeit, sich unser PVT-System mit bis zu 70 % fördern zu lassen.
Kann PVT auch als Balkonkraftwerk betrieben werden?
Nein, ein PVT-Modul kann nicht wie ein Balkonkraftwerk betrieben werden.
Einerseits bieten wir keine geeignete Halterung für Balkone an, andererseits ist das PVT-System eine vollwertige Heizlösung, die im Zusammenspiel mit einer PVT-Wärmepumpe das gesamte Gebäude mit Wärme und Warmwasser versorgen soll. Dafür müssen die PVT-Module auf dem Dach mit ausreichend Fläche installiert werden.
Können die PVT-Module auch mit bestehender Sole-Wärmepumpe gekoppelt werden?
Eine klassische Sole-Wärmepumpe ist in der Regel nicht optimal für den Betrieb mit PVT-Modulen ausgelegt. Der Grund dafür ist, dass die Temperaturen auf dem Dach stark schwanken, während die Temperatur im Erdreich relativ konstant bleibt. Unsere PVT-Wärmepumpe ist daher perfekt für die großen Temperaturunterschiede der PVT-Module geeignet.
Was passiert, wenn im Sommer von der Wärmepumpe keine Wärme von den PVT-Modulen aufgenommen wird?
Der auf der Rückseite der PVT-Module angebrachte Lamellenwärmetauscher kann Wärmeenergie aus der Umgebung aufnehmen und wieder abgeben. Dies ist der Fall, wenn die Modultemperatur über der Umgebungstemperatur liegt. Wir sprechen dann von einer “passiven Kühlung” der Module. So erreicht das PVT-Modul eine maximale Temperatur von ca. 70 °C. Damit bleibt es deutlich kühler als klassische Solarthermie- oder PV-Module.
Aufgrund der Wärmeabgabe an die Umgebung und der damit verbundenen niedrigen Modultemperatur bei PVT ist der Stromertrag im Jahresdurchschnitt ca. 5 % höher als bei einem PV-Modul.
Welche Vorlauftemperaturen sind mit dem PVT-System für die Heizung möglich?
Die PVT-Wärmepumpe erreicht Vorlauftemperaturen von bis zu 70 °C. Um die Wärmepumpe effizient zu betreiben, empfehlen wir, die Heizkörper so anzupassen, dass das Heizsystem mit Vorlauftemperaturen von 50 bis 55 Grad auskommt.
Welche Wartung braucht das PVT-System?
Da die PVT-Module ohne bewegliche Teile funktionieren, sind keine besonderen Wartungsmaßnahmen notwendig. Da zudem keine hohen Temperaturen oder Drücke erreicht werden, ist das Material keiner hohen Belastung ausgesetzt. Wir empfehlen Ihnen das PVT-System alle 2 Jahre im Rahmen der allgemeinen Heizungswartung durch einen Fachbetrieb überprüfen zu lassen.
Welches Kältemittel fließt zwischen PVT Modul und PVT-Wärmepumpe?
Zwischen den PVT-Modulen und der PVT-Wärmepumpe wird kein Kältemittel eingesetzt. Stattdessen fließt eine Sole in Form eines Glykol-Gemisches zwischen den beiden Komponenten des PVT-Systems.
Das Kältemittel befindet sich direkt in der PVT-Wärmepumpe. Bei unseren Modellen PVT-Wärmepumpe 3.5 und 5.0 setzen wir auf das besonders umweltfreundliche Kältemittel Propan (R290). Mit einer Maximalmenge von 150 g dürfen unsere PVT-Wärmepumpen auch ohne Einschränkungen im Innenbereich aufgestellt werden.
Ein großer Vorteil dabei ist, dass Sie keine klassische Außeneinheit für die PVT-Wärmepumpe im Garten oder auf Ihrem Grundstück aufstellen müssen.
Wie findet man als Hauseigentümer einen Installateur für das PVT-System?
Machen Sie am besten unseren PVT-Check. Dort geben Sie erste grundlegende Informationen zu Ihrem Gebäude an und nennen uns Ihre Adresse. Anschließend prüfen wir Ihre Anfrage und leiten sie an einen zertifizierten Installationsbetrieb in Ihrer Region weiter. Voraussetzung ist, dass wir bereits einen Partner in Ihrer Region haben.
Andernfalls werden Sie auf einer Warteliste eingetragen. So können wir Sie umgehend kontaktieren, sobald wir einen Partner in Ihrer Region gefunden haben.
Wie funktioniert die Wärmeübertragung an PVT-Modulen bei Minusgraden?
Im Gegensatz zur klassischen Solarthermie müssen bei PVT-Modulen auf dem Dach keine hohen Temperaturen erreicht werden, die direkt ins Heizsystem weitergegeben werden.
Der Grund dafür ist die PVT-Wärmepumpe, an die die Energie vom Dach weitergeleitet wird. So kann die Wärmepumpe selbst bei Temperaturen von -12 °C noch effizient nutzbare Wärme für die Heizung und Warmwasseraufbereitung erzeugen.
Wie groß sind die PVT-Module?
Aktuell bieten wir unsere PVT-Module in zwei verschiedenen Größen an.
| Typ | 440 L / 450 L | 440 P / 450 P |
|---|---|---|
| Orientierung | Landscape (horizontal) | Portrait (vertikal) |
| Brutto Abmessungen * | 1785 x 1143 x 53 mm | 1158 x 1770 x 53 mm |
| Aperturfläche | 2,0 m² | 2,0 m² |
| Gewicht (leer) | 32 kg | 32 kg |
| Leistung | 440 – 450 Wp | 440 – 450 Wp |
Wie schnell ist die Thermobatterie vollständig entladen?
Wie bei einem normalen Warmwasserspeicher kann das warme Wasser vollständig verbraucht werden, z.B. nach mehreren langen Duschvorgängen. Dies gilt auch für die Thermobatterie, nur dass in diesem Fall nicht das heiße Pufferwasser zur Neige geht, sondern die Wärme im PCM. In diesem Fall schaltet sich die PVT-Wärmepumpe automatisch wieder ein, um dem PCM bzw. Spezialsalz wieder Wärme zuzuführen.
Wie sind die Wartungsintervalle bei einer PVT-Anlage?
Wir empfehlen eine Wartung im Zwei-Jahres-Rhythmus. Dies ist allerdings nicht zwingend erforderlich, da unsere PVT-Wärmepumpe dauerhaft per Fernwartung überwacht und auf Fehler überprüft wird. Dadurch können sich abzeichnende Störungen frühzeitig erkannt und im besten Fall verhindert werden.
Außerdem funktionieren die PVT-Module passiv und ohne bewegliche Teile auf dem Dach. Das Material ist somit keiner Dynamik, hohen Temperatur- und Druckbelastung ausgesetzt.
Wie viel wiegt ein PVT-Modul?
Das Leergewicht unseres PVT-Moduls in Standardgröße beträgt 32 kg. Es ist somit schwerer als ein klassisches PV-Modul.
In der Praxis stellt dieses zusätzliche Gewicht jedoch in der Regel kein Problem für ein Dach dar. Wir empfehlen jedoch, die Tragfähigkeit des eigenen Daches immer von einem Statiker überprüfen zu lassen.
Wie weit dürfen die PVT-Module von der PVT-Wärmepumpe entfernt sein?
Eine pauschale Maximallänge der Verrohrung lässt sich nur schwer beziffern. Grundsätzlich gilt jedoch: Je kürzer der Leitungsweg ist, desto besser. Dadurch ist die Montage deutlich weniger aufwendig und kostenintensiv.
Wie viele PVT-Module pro kW Heizenergie?
Eine pauschale Aussage ist ohne eine individuelle Bewertung der Gegebenheiten eines Gebäudes nicht möglich.
Als grobe Richtlinie lässt sich jedoch sagen, dass etwa 1,5 PVT-Module pro 1 kW Heizleistung auf dem Dach installiert werden müssen.
Wie werden die PVT-Module installiert?
Die Triple Solar PVT-Module werden wie herkömmliche PV-Paneele mit einem Montagesystem auf den Dachziegeln installiert. Wir verwenden langlebige Rohre aus rostfreiem Stahl, die nicht ausgetauscht werden müssen. Für die Dachdurchführung kann häufig die bestehende Dachdurchführung des alten Zentralheizungskessels genutzt werden.
Wo muss die PVT-Wärmepumpe aufgestellt werden?
Der große Vorteil der PVT-Wärmepumpe ist, dass sie im Haus aufgestellt wird. Sie kann in einem Heizungsraum, im Keller oder in einer Dachzentrale installiert werden. Aufgrund ihres kompakten Designs eignen sich auch Nischen oder Wandschränke im Wohnbereich.
Was ist eine PVT-Anlage?
Eine PVT-Anlage bezeichnet das komplette System, das aus PVT-Modulen, PVT-Wärmepumpe und den zugehörigen Komponenten zur Energieumwandlung besteht. Konkret umfasst eine PVT-Anlage typischerweise:
PVT-Module (Hybridkollektoren): Diese werden auf dem Dach installiert und erzeugen parallel Strom und Wärme. Die Vorderseite hat Solarzellen für den PV-Strom, die Rückseite einen Lamellen-Wärmetauscher, der Wärme aus Sonneneinstrahlung und vor allem Umgebungsluft gewinnt.
PVT-Wärmepumpe (Sole/Wasser-Wärmepumpe): Sie ist das “Herzstück” der Anlage im Haus. Die PVT-Wärmepumpe zirkuliert eine Wärmeträgerflüssigkeit (Sole) durch die PVT-Module und entzieht dort die gesammelte Wärme, um sie auf ein höheres Temperaturniveau zu bringen. Diese Wärme nutzt sie zum Beheizen des Gebäudes und zur Warmwasserbereitung. Triple Solar setzt hier auf kompakte, effiziente Wärmepumpen ohne Außeneinheit, die mit dem natürlichen Kältemittel Propan (R290) arbeiten.
Optional weitere Komponenten: Überschüssiger Solarstrom kann in einem Batteriespeicher gespeichert werden, und mittels einer Wallbox auch ins Elektroauto fließen. Zudem können auf Wunsch auch zusätzliche normale PV-Module installiert werden, um noch mehr Strom vom Dach zu holen. Neben einem Stromspeicher bietet Triple Solar zudem einen Wärmespeicher an, die sogenannte thermische Batterie. Durch ein spezielles Salz kann daran Wärme effizient gespeichert werden. Mit sehr geringem Platzbedarf im Vergleich zu anderen Wärmespeichern. All diese Komponenten bilden zusammen ein ganzheitliches Energiesystem für Strom und Wärme im Gebäude.
Eine PVT-Anlage von Triple Solar besteht dementsprechend aus PVT-Modulen auf dem Dach und der passenden PVT-Wärmepumpe im Innenraum, ergänzt durch einen Wärmespeicher und optional einen Stromspeicher.
Wichtig zu betonen: Eine PVT-Anlage kommt ohne das übliche Außengerät einer Wärmepumpe aus. Die Energiequelle befindet sich auf dem Dach in Form der PVT-Kollektoren, was das System besonders platzsparend und leise macht.
Rund ums Haus
Hier beantworten wir Ihre Fragen zu den Voraussetzungen, die Ihr Haus für unsere PVT-Lösung erfüllen muss.
Sollte Ihre Frage hier nicht beantwortet werden, nutzen Sie bitte unser Kontaktformular, um uns direkt zu erreichen. Wir helfen Ihnen gerne weiter!
Ist das Triple Solar PVT-System für mein Haus geeignet?
Grundsätzlich können wir aus über 15 Jahren Erfahrung sagen, dass unser PVT-System für fast alle Haustypen geeignet ist, wie z.B. auch Reihenhäuser. Es gibt jedoch einige Faktoren, die es zu berücksichtigen gilt.
Die besten Voraussetzungen für unser PVT-System bringt Ihr Haus mit, wenn es mit einer Niedertemperaturheizung versorgt wird und ausreichend gedämmt ist. Dies ist notwendig, da unsere PVT-Wärmepumpe das Heizungswasser auf eine niedrigere Temperatur erwärmt als eine normale Gaszentralheizung. Beispiele für Niedertemperatur-Heizsysteme sind: Wand- und/oder Fußbodenheizung oder spezielle Niedertemperatur-Heizkörper/Konvektoren.
Darüber hinaus gibt es weitere Faktoren, die für Ihr Haus zu prüfen sind. Diese erklären wir Ihnen gerne, abgestimmt auf Ihr Haus, in einem unverbindlichen Beratungsgespräch.
Kann ich mit meinen vorhandenen Heizkörpern heizen?
Unser PVT-System benötigt Niedertemperatur-Heizkörper, um die erzeugte Wärme energieeffizient in Ihre Räume zu übertragen. Wenn Sie noch keine Niedertemperatur-Heizkörper in Ihrem Haus haben, lassen sich diese ohne großen baulichen Aufwand und mit überschaubaren Kosten schnell nachrüsten.
Grundsätzlich erreicht unser PVT-System den besten Wirkungsgrad, wenn Ihr Haus nach den aktuellen Standards gedämmt ist. Bei Neubauten ist das automatisch der Fall. Bei bestehenden Gebäuden sollte Ihr Haus mindestens das Energielabel C haben.
Mit dem Energielabel C erfüllt Ihr Haus zumindest die wesentlichen Merkmale. Dazu gehören Hohlraum-, Boden- und Dachdämmung sowie mindestens Doppelverglasung.
Mit etwas handwerklichem Geschick können Sie auch in Eigenleistung viel zu einer besseren Dämmung Ihres Hauses beitragen.
Muss ich mein Haus für PVT erst dämmen?
Wie wichtig ist eine Südausrichtung meiner Dachfläche?
Das Triple Solar PVT-System ist für die Wärmeerzeugung nicht auf die Sonne angewiesen. Die PVT-Module gewinnen die Wärme aus der Umgebungsluft (80%) und dem Tageslicht (20%). Aber natürlich ist zusätzliches Sonnenlicht für die Wärmeerzeugung von Vorteil. Denn die Sonne erzeugt eine höhere Quellentemperatur, so dass die Wärmepumpe weniger Strom benötigt, um nutzbare Wärme abzugeben.
Tagsüber und im Sommer arbeitet die Wärmepumpe daher effizienter als nachts und im Winter.
Zusammenfassend lässt sich also sagen, dass unsere PVT-Module auch auf der Nordseite funktionieren, es aber noch wirtschaftlicher ist, die Kollektoren auf der Südseite zu installieren.
Und bei der Stromerzeugung gilt natürlich immer: Mehr Sonne ist mehr Strom.
Wärmepumpen sind das ideale Heizsystem im Neubau, doch auch für Bestandsgebäude eignet sich die Installation einer Wärmepumpe entgegen weit verbreiteter Vorurteile, zum Beispiel, wenn eine veraltete Öl- oder Gasheizung zukunftsfähig ersetzt werden soll. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Güte der Isolierung Ihres Hauses sowie die Art der verbauten Heizkörper. Die höchste Effizienz wird bei Fußbodenheizungen erreicht, was aber nicht zwingend erforderlich ist. Vielmehr ist die individuelle Situation vor Ort maßgeblich für den Kauf einer Wärmepumpe. Wir beraten Sie gerne zu möglichen Lösungen.
Erfüllt mein Haus die Voraussetzungen für eine PVT-Wärmepumpe?
PVT-Wärmepumpen sind das ideale Heizsystem für alle Haustypen, die nur wenig Platz im Keller oder Garten zur Verfügung stehen haben. Eine wichtige Voraussetzung ist die Qualität der Isolierung Ihres Hauses und die Art der verbauten Heizkörper. Die höchste Effizienz wird bei Fußbodenheizungen erreicht, ist aber nicht zwingend erforderlich. Entscheidend ist die individuelle Situation vor Ort. Wir beraten Sie gerne zu passenden Lösungen.
Erfüllt mein Dach die Voraussetzungen für die PVT-Module?
Alle Dachflächen, die mehrere Stunden täglich von der Sonne bestrahlt werden, eignen sich grundsätzlich für die PVT-Module von Triple Solar. Optimal sind Dächer mit einer Ausrichtung nach Osten, Süden oder Westen.
Eine wichtige Voraussetzung für die Installation der PVT-Module ist der Zustand Ihres Daches. Die Triple Solar PVT-Module können über 25 Jahre lang Strom und Wärme produzieren, daher sollte Ihr Dach diesen Zeitraum überdauern. Wenn Sie sich unsicher sind, beraten wir Sie gerne.
Funktioniert das PVT-System auf flachen Dachneigungen?
Auf flachen Dächern ist die natürliche Konvektion – also der Luftstrom – etwas schwächer. Um dennoch die gewünschte Leistung und Effizienz zu erreichen, empfehlen wir, die Modulfläche um etwa 10 % zu vergrößern. Das bedeutet in der Praxis, dass man beispielsweise statt 9 Modulen einfach 10 installiert, um die gleiche Leistung zu erzielen. Wenn eine aufgeständerte Montage möglich ist, z.B. auf Flachdächern, ist in der Regel keine größere Dimensionierung nötig.
Kann das PVT-System auch im Altbau eingesetzt werden?
Ja, das PVT-System eignet sich grundsätzlich für ältere Gebäude, und auch die Dachfläche reicht meist aus, um die Heizlast zu decken. Mit unseren Wärmepumpen lassen sich ausreichend hohe Temperaturen für ältere Heizkörper erreichen. Trotzdem kann es sinnvoll sein, das Haus zusätzlich zu dämmen oder einzelne Heizkörper gegen moderne Modelle auszutauschen, um noch effizienter zu heizen.
Ist ein Flachdach geeignet für PVT-Module?
Ja, sie funktionieren auch auf Flachdächern. Für die Montage bieten wir eine passende Aufständerung an, mit der Handwerker die Module einfach auf dem Flachdach installieren können.
Eine dachparallele Installation (flach ohne Aufständerung) empfehlen wir auf Flachdächern nicht, da dies die Luftzirkulation unter den Modulen behindert und die Leistung mindern kann.
Wie ist die Flächenlast auf dem Dach durch die PVT-Module?
Die Flächenlast der PVT-Module beträgt im Betrieb 17,5 kg/m². Das ist etwas höher als bei herkömmlichen PV-Modulen, aber für die meisten Gebäude unproblematisch und gut zu tragen.
Wie wichtig ist die Dachneigung beim PVT-System?
Die Dachneigung spielt eine Rolle, da auf flacheren Dächern weniger natürliche Konvektion unter den Modulen entsteht. Dadurch fällt die Leistung etwas geringer aus als bei einer idealen Neigung von 30 bis 45 Grad. Das Aufständern der Module ist jedoch nicht notwendig. Bei flachen Dächern reicht es aus, die Modulfläche um etwa 10 % zu vergrößern, um die gleiche Leistung wie bei steileren Dächern zu erreichen.
Kann ich die PVT-Module auch ins Dach integrieren?
Unsere PVT-Module können nicht ins Dach integriert werden. Der Grund: Für den optimalen Temperaturaustausch braucht der thermische Teil an der Unterseite der Paneele ausreichend Luftdurchströmung. Nur so können unsere PVT-Module hocheffizient Wärme auf Ihrem Dach erzeugen.
Funktioniert PVT auch an der Fassade?
Ja, PVT funktioniert auch an der Fassade. Allerdings bieten wir derzeit kein Montagesystem für die Fassade an. Sobald sich dies ändert und eine Wandmontage durch uns oder unsere Handwerkspartner angeboten wird, werden wir darüber auf unseren Kanälen informieren.
Eignet sich die Nordseite vom Dach für PVT-Module?
Zur Wärmegewinnung lassen sich die PVT-Module auf der Nordseite Ihres Daches platzieren. Im Gegensatz zur klassischen Solarthermie sind unsere PVT-Module nicht von der Sonneneinstrahlung abhängig. Die Wärmeenergie für die PVT-Wärmepumpe wird aus der Umgebungsluft gewonnen – Tag und Nacht. Das ganze Jahr.
Der Stromertrag fällt jedoch wie bei gewöhnlichen PV-Modulen auf der Nordseite etwas geringer aus, auch wenn die verwendete TopCon-Zelltechnologie auch aus der diffusen Einstrahlung noch hohe solar-elektrische Erträge erzielen kann.
Gibt es eine Mindest-Dachneigung für PVT-Module?
Unsere PVT-Module lassen sich auf nahezu allen Dächern mit verschiedenen Dachneigungen montieren. Das gilt für Schrägdächer ebenso wie für Flachdächer, für die wir eine spezielle Aufständerung anbieten.
Ist es möglich, die thermische Verrohrung der PVT-Module vom Dach in den Heizraum durch einen alten Kamin zu verlegen?
Ja, in der Praxis wird ein stillgelegter Kaminschacht häufig für die thermische Verrohrung der PVT-Module bis zur PVT-Wärmepumpe genutzt. Dabei ist es wichtig, dass der Schacht senkrecht verläuft.
Kann die PVT-Wärmepumpe in einer Dachzentrale aufgestellt werden?
Absolut! Einer der großen Vorteile unserer PVT-Wärmepumpen ist ihre kompakte Bauweise. Dadurch können Sie die PVT-Wärmepumpe problemlos in einer Dachzentrale aufstellen. Gleichzeitig ist die Verrohrung zu den PVT-Modulen kurz und unkompliziert. Das verringert den Montageaufwand und die Installationskosten.
Können die PVT-Module vereinzelt auf dem Dach verteilt werden?
Die PVT-Module sollten möglichst zusammenhängend platziert werden, um den Montageaufwand niedrig zu halten und einen einwandfreien hydraulischen Betrieb des PVT-Systems zu gewährleisten.
Der Installationsbetrieb prüft im Einzelfall Ihre individuelle Dachsituation und berät Sie zu den Möglichkeiten.
Sind PVT-Module geeignet für Fachwerkhäuser? Im Hinblick auf das Gewicht?
Bei einem intakten Dachstuhl lassen sich PVT-Module problemlos auf dem Dach eines Altbaus, beispielsweise eines Fachwerkhauses, platzieren.
In jedem Fall ist es jedoch sinnvoll, einen Statiker zu beauftragen, der das Dach begutachtet und für die Dachlast freigibt.
Wie ändert sich die Effizienz der PVT-Module auf dem Norddach?
Da die meiste Energie aus der Umgebungsluft gewonnen wird, ist die Effizienz der Wärmegewinnung auf der Nordseite nicht direkt beeinträchtigt. Allerdings erhöht sich die Effizienz des Systems, wenn solare Wärmestrahlung über die PVT-Module mit abgeführt wird. Dieser effizienzsteigernde Effekt fällt auf der Nordseite entsprechend etwas geringer aus.
Zudem fällt der Stromertrag geringerer aus als auf der Südseite – genauso wie bei klassischen Solarmodulen.
Wie viel Dachfläche brauchen die PVT-Module?
Die benötigte Gesamtfläche der PVT-Module hängt von der Heizlast Ihres Gebäudes ab. Als Faustformel lässt sich sagen, dass etwa 1,5 PVT-Module pro 1 kW Heizlast benötigt werden. Das bedeutet, dass für 10 kW Heizlast 15 PVT-Module auf Ihrem Dach installiert werden müssen. Ein PVT-Modul benötigt etwa 2 qm Dachfläche.
Muss die gesamte Dachfläche mit PVT Kollektoren belegt werden?
Nein. Unser PVT-System wird so ausgelegt, dass nur die zur Abdeckung des Heizbedarfs notwendige Anzahl an PVT-Modulen auf dem Dach installiert wird.
Falls nach der Auslegung der PVT-Module noch Dachfläche übrig ist, empfehlen wir, die restliche Fläche mit klassischen PV-Modulen zu belegen, um zusätzlichen Solarstrom zu erzeugen. Dafür bieten wir Ihnen optisch identische PV-Module an, die sich harmonisch in das Gesamtbild mit den PVT-Modulen einfügen.
Muss die thermische Batterie gewartet werden?
Eine Wartung der thermischen Batterie von Triple Solar ist nicht erforderlich.
Welche Sparrenstärke braucht der Dachstuhl, um die PVT-Module tragen zu können?
Die Sparren sollten mindestens 55 cm dick sein und keine Schäden aufweisen. Für die Statik ist es zudem von Vorteil, wenn das Dach von Mittelpfetten getragen wird.
Wie laut ist die PVT-Wärmepumpe im Haus?
Unsere PVT-Wärmepumpen erreichen einen maximalen Geräuschpegel von 42 dB. Das ist vergleichbar mit den Geräuschen eines Kühlschranks.
Wo muss die PVT-Wärmepumpe aufgestellt werden?
Der große Vorteil der PVT-Wärmepumpe ist, dass sie im Haus aufgestellt wird. Sie kann in einem Heizungsraum, im Keller oder in einer Dachzentrale installiert werden. Aufgrund ihres kompakten Designs eignen sich auch Nischen oder Wandschränke im Wohnbereich.
Kosten & Förderung
Erfahren Sie alles über die Kosten und aktuellen Förderungen, die Sie bei unserem PVT-System erwarten.
Sollte Ihre Frage hier nicht beantwortet werden, nutzen Sie bitte unser Kontaktformular, um uns direkt zu erreichen. Wir helfen Ihnen gerne weiter!
Was kostet ein Triple Solar PVT-System?
Der Preis für unser PVT-System kann variieren und hängt von verschiedenen Faktoren ab. Zu den wichtigsten Einflussfaktoren gehören:
- Größe des Systems: Je größer das System, desto höher der Preis. Die benötigte Größe hängt von Ihrem Energiebedarf und der verfügbaren Dachfläche ab.
- Installation: Die Kosten für die Installation können je nach Komplexität und den individuellen Gegebenheiten vor Ort unterschiedlich ausfallen.
- Förderung: Für unser PVT-System haben Sie die Möglichkeit, eine Förderung von bis zu 70% zu erhalten. Um diese Förderung zu bekommen, müssen bestimmte Bedingungen erfüllt sein. Gerne beraten und unterstützen unsere Experten Sie dabei, die bestmögliche Förderung für Ihr PVT-System zu erhalten.
- Individuelle Anpassungen: Zusätzliche Features oder spezielle Anpassungen an Ihre Bedürfnisse können den Preis ebenfalls beeinflussen.
Um Ihnen ein genaues Angebot zu erstellen, beraten wir Sie gerne persönlich und unverbindlich. So stellen wir sicher, dass Sie eine maßgeschneiderte Lösung erhalten, die optimal auf Ihre Anforderungen und Ihr Budget abgestimmt ist.
Ja, bei Triple Solar sparen Sie die Mehrwertsteuer. Als registriertes Unternehmen für erneuerbare Energien sind wir berechtigt, unseren Kunden einen reduzierten Mehrwertsteuersatz anzubieten. Dadurch können Sie bei Ihrem Kauf einer Solaranlage zusätzlich sparen und von den finanziellen Vorteilen einer Solaranlage profitieren.
Welche Förderung gibt es für die PVT-Anlage?
Das Heizungsgesetz fördert die PVT-Wärmepumpe mit bis zu 70 % vom Staat. Zusätzlich haben Sie die Chance auf eine anteilmäßige Förderung für die PVT-Module. Wir unterstützen Sie bei den Förderanträgen und maximieren die Fördersumme für Sie.
Hinweis: Sobald Sie eine Zusage für Ihren Förderantrag erhalten haben, ist der Förderbetrag für Sie verbindlich reserviert. Damit ist sichergestellt, dass Ihnen das Geld nach der Installation von der KfW ausgezahlt wird.
Durch das sogenannte Heizungsgesetz werden Wärmepumpen mit bis zu 70 % vom Staat bezuschusst. Wir unterstützen Sie bei den Förderanträgen und holen die maximale Summe für Sie heraus. Alle Informationen finden Sie hier.
Wie wird der PV-Anteil bei der Förderung des PVT-Systems berücksichtigt?
Bei der Förderung des PVT-Systems wird der PV-Anteil separat berücksichtigt. Pro kWp elektrischer Leistung der PVT-Module werden 1.500 € vom Gesamtkaufpreis abgezogen, um den förderfähigen Betrag zu berechnen.
Beispiel:
Angenommen, der Kaufpreis einer PVT-Anlage beträgt 42.000 € und die elektrische Leistung der PVT-Module liegt bei 3,7 kWp. In diesem Fall werden 3,7 * 1.500 € = 5.550 € vom Kaufpreis abgezogen. Der förderfähige Betrag wäre dann 42.000 € – 5.550 € = 36.450 €. Da der maximal förderfähige Betrag jedoch auf 30.000 € begrenzt ist, wirkt sich dieser Abzug in diesem Fall nicht aus. Die Förderung beträgt 55 % von 30.000 €, also 16.500 €.
Sind im Preis für ein PVT-System die Kosten für ein Gerüst enthalten?
Unsere Partnerbetriebe aus Ihrer Region erstellen Ihnen ein unverbindliches Angebot für das PVT-System, in dem alle Kostenpunkte aufgelistet sind. Bei Unklarheiten im Angebot können Sie sich gerne an Ihren Ansprechpartner bei unserem Partnerbetrieb wenden.
Ist für die Förderung von PVT ein Energieberater nötig?
Für die Beantragung einer Förderung wie den Heizungstausch als Einzelmaßnahme ist ein Energieberater nicht erforderlich. Dennoch empfehlen wir Ihnen, sich zur Förderung beraten zu lassen bzw. sich im Detail zu informieren. Gerne stellen wir Ihnen auf Anfrage passende Informationen zur Verfügung.
Hinweis: In unserem Blogartikel beschreiben wir die aktuelle Förderung für das PVT-System ausführlich.
Werden PVT-Module gefördert?
Ja. PVT-Module und PVT-Anlagen werden staatlich gefördert.
In Deutschland können Betreiber von PVT-Systemen von attraktiven Zuschüssen profitieren. Insbesondere seit 2023/2024 gibt es im Rahmen des Gebäudeenergiegesetzes („Heizungsgesetz“) ein großzügiges Förderprogramm für den Umstieg auf klimafreundliche Heizungen.
Beim PVT-Kollektor erhalten Sie eine anteilige Förderung. In der Praxis wird zur Berechnung der PV-Anteil der PVT-Module herausgerechnet (1.500 € pro kWp abgezogen) und der verbleibende Wärmepumpen-Anteil gefördert.
Zusätzlich sind auch die PVT-Wärmepumpen von Triple Solar von der BAFA als förderfähige Wärmepumpen gelistet. Mit bis zu 70 % Zuschuss vom Staat. Die individuelle Höhe der Förderung ist dabei abhängig von bestimmten Bedingungen (z.B. Austausch einer alten fossilen Heizung, Einkommensgrenzen, Schnelligkeits- und Einkommensbonus).
In Summe lassen sich durch diese Förderungen und Steuervergünstigung die Investitionskosten einer PVT-Anlage deutlich senken. Deshalb sollten Hausbesitzer vor Umsetzung prüfen, welche Förderkombination für sie möglich ist. Eine Energieberatung ist keine Pflicht für die Beantragung, dennoch ist es ratsam, sich beraten zu lassen – gerne übernehmen das unsere zertifizierten Handwerksbetriebe oder auch wir selbst als Triple Solar. So gehen wir sicher, dass Sie die maximale Förderung erhalten.
Alle detaillierten Informationen zur Heizungsförderung finden Sie hier.
Technische Details
Wir geben Ihnen Einblick in detaillierte technische Informationen zu unseren Komponenten und der Funktionsweise unseres PVT-Systems.
Sollte Ihre Frage hier nicht beantwortet werden, nutzen Sie bitte unser Kontaktformular, um uns direkt zu erreichen. Wir helfen Ihnen gerne weiter!
Was bedeutet COP und SCOP?
Der COP (Coefficient of Performance) ist das Verhältnis zwischen der abgegebenen Wärmemenge und dem Stromverbrauch. Der SCOP (Seasonal Coefficient of Performance) ist das durchschnittliche Verhältnis zwischen der abgegebenen Wärmemenge und dem Stromverbrauch, gemessen über ein ganzes Jahr in einem bestimmten Land.
Bei Triple Solar beziehen wir uns in der Regel auf den SCOP, da er aussagekräftiger ist als der COP. Der COP kann ein verzerrtes Bild vermitteln, da die Bedingungen (z. B. die Art der Quelle und die Außentemperatur) sehr wichtig sind. Der SCOP hingegen ist zuverlässiger, weil er saisonale Einflüsse berücksichtigt und so einen gewichteten Durchschnitt liefert. Darüber hinaus erleichtert der SCOP den Vergleich von Wärmepumpen, da die Bedingungen unabhängig vom Systemtyp immer gleich sein sollten.
Triple Solar PVT-Module in Kombination mit unserer PVT-Wärmepumpe erreichen im Bestandsbau regelmäßig einen SCOP von über 4. Das bedeutet, dass man für jede kWh elektrische Energie, die dem System zugeführt wird, mehr als 4 kWh Wärme zurückerhält.
Funktioniert jede Wärmepumpe mit den PVT-Modulen?
Nein, nicht jede Wärmepumpe ist geeignet. Für unser PVT-System nutzen wir spezielle Sole-Wärmepumpen. Ein Grund dafür ist, dass unsere PVT-Module in einem größeren Temperaturbereich (-20 bis +60 °C) als z. B. Erdwärme (-5 bis +15 °C) arbeiten. Außerdem ist oft eine angepasste Pumpensteuerung nötig. Daher setzen wir nur Wärmepumpen ein, die speziell für unser PVT-System getestet wurden.
Gibt es beim Kältemittel R290 (Propan) besondere Vorschriften?
Ja, es gibt spezielle Vorschriften für das Kältemittel R290 (Propan). Unsere Wärmepumpe 3.5 nutzt R290 und hält dabei die gesetzliche Grenze von 150 g Füllmenge pro Gerät ein. Dadurch können die Wärmepumpen uneingeschränkt im Innenraum eingesetzt werden. Die Begrenzung der Kältemittelmenge gilt dabei pro Gerät.
Warum keine Glas-Glas-Module ?
Glas überträgt die Wärme der Solarzellen nicht sehr gut an den Wärmekollektor. Die PVT-Module laufen mit einer Folienrückseite daher deutlich effizienter, sowohl thermisch als auch elektrisch! Die Vorderseite besteht natürlich aus stabilem 3,2 mm Solarglas und ist somit widerstandsfähig gegenüber Schnee- und Windlast sowie Hagelschlag.
Welche Flüssigkeit fließt durch die Rohre?
Die PVT-Module werden mit einem Glykol-Gemisch, d.h. Wasser mit Frostschutzmittel, als Wärmeträger durchströmt. Standardmäßig ist dieses Gemisch bis -25°C frostsicher.
Wo finde ich die Datenblätter zu den Komponenten des PVT-Systems?
Die technischen Datenblätter zu den Komponenten des PVT-Systems finden Sie auf den entsprechenden Produktseiten.
Hier geht’s zu den PVT-Modulen.
Hier geht’s zu den PVT-Wärmepumpen.
Hier geht’s zu der thermischen Batterie.
Funktionieren die PVT-Module auch ohne Wärmepumpe?
Die PVT-Module können zwar Wärmeenergie aus der Umgebungsluft und der Sonneneinstrahlung aufnehmen, diese Energie liegt jedoch auf einem relativ niedrigen Temperaturniveau.
Um daraus nutzbare Wärme für Heizung und Warmwasser zu erzeugen, wird eine PVT-Wärmepumpe benötigt. Sie nimmt die gewonnene Umweltenergie auf und hebt sie auf die erforderliche Temperatur für die Wärmeversorgung des Gebäudes an.
Deshalb sind die PVT-Module und die PVT-Wärmepumpe aufeinander abgestimmt und bilden gemeinsam das PVT-System. Erst durch die Wärmepumpe kann die in den PVT-Modulen gesammelte Energie effizient für Heizung und Warmwasser genutzt werden.
Wichtig: Die Solarzellen der PVT-Module erzeugen auch ohne Wärmepumpe Solarstrom – wie eine herkömmliche Photovoltaikanlage. Für die Nutzung der gewonnenen Wärmeenergie ist die PVT-Wärmepumpe jedoch ein unverzichtbarer Bestandteil des PVT-Systems.
Funktioniert das PVT-System auch bei Schnee?
Ja. Die Wärmegewinnung der PVT-Module funktioniert auch bei Schneefall.
Anders als reine Solarmodule nutzen PVT-Module nicht nur die Sonneneinstrahlung, sondern gewinnen einen Großteil ihrer Energie über die Umgebungsluft. Dadurch kann das PVT-System auch dann noch Wärme erzeugen, wenn die Moduloberfläche mit Schnee bedeckt ist.
Sollten die Module vollständig eingeschneit oder vereist sein, lässt sich die integrierte Abtaufunktion bequem über die My Triple Solar-App aktivieren. Die PVT-Module werden dabei kurzzeitig erwärmt, sodass Schnee und Eis abschmelzen und sie wieder freigelegt sind.
Bei der Stromerzeugung gilt das gleiche Prinzip wie bei herkömmlichen Photovoltaikanlagen: Solange die Solarzellen von Schnee bedeckt sind, kann kein oder nur eingeschränkt Solarstrom erzeugt werden. Nach dem Abtauen stehen die Solarzellen jedoch wieder vollständig für die Stromproduktion zur Verfügung.
Funktioniert das PVT-System auch im Winter?
Ja, das PVT-System ist speziell für den ganzjährigen Betrieb ausgelegt und arbeitet auch bei Minustemperaturen zuverlässig.
Auch wenn es zunächst überraschend klingt: Selbst bei Frost und Minustemperaturen enthält die Außenluft noch nutzbare Wärmeenergie. Aus physikalischer Sicht kommt die Bewegung der Moleküle – und damit die Wärmeenergie – erst am absoluten Nullpunkt bei -273,15 °C vollständig zum Stillstand. Deshalb kann die PVT-Wärmepumpe auch bei winterlichen Temperaturen weiterhin Energie aus der Umgebung aufnehmen. Entscheidend ist dabei, dass die Sole in den PVT-Modulen kälter ist als die Außentemperatur, denn Wärme wird in der Physik immer von warm nach kalt übertragen. Diese Voraussetzung ist in den allermeisten Regionen Deutschlands an praktisch jedem Tag des Jahres gegeben. Wenn Sie wissen möchten, ob das PVT-System für Ihre Region geeignet ist, können Sie mit dem PVT-Check eine unverbindliche Einschätzung erhalten.
Auch Schnee und Eis stellen dabei grundsätzlich kein Problem dar. Die Wärmegewinnung erfolgt über den Wärmetauscher auf der Rückseite der PVT-Module. Selbst wenn sich auf den Modulen Schnee oder Eis bildet, kann die Wärmeaufnahme in der Regel weiterhin stattfinden, da die Lamellen des Wärmetauschers mit einem Abstand von rund 1 cm ausreichend Raum für die Luftzirkulation bieten.
Sollten die Module in Extremwetterlagen vollständig von Schnee oder Eis eingeschlossen sein, lässt sich die integrierte Abtaufunktion bequem über die My Triple Solar-App aktivieren. Die PVT-Module werden dabei kurzzeitig erwärmt, sodass Schnee und Eis abschmelzen und die Luftzirkulation für die Wärmegewinnung wieder uneingeschränkt möglich ist.
Sinken die Außentemperaturen auf außergewöhnlich niedrige Werte von unter -12 °C, unterstützt die PVT-Wärmepumpe den Betrieb automatisch mit einem integrierten elektrischen Heizstab. Dieser sorgt dafür, dass die Wärmeversorgung des Gebäudes auch bei sehr kalten Witterungsbedingungen jederzeit zuverlässig sichergestellt bleibt.
Kurz gesagt: Auch bei Frost, Schnee und Eis enthält die Außenluft noch nutzbare Wärmeenergie. Das PVT-System kann diese Energie zuverlässig nutzen und sorgt so auch im Winter für eine sichere Wärmeversorgung.
Hat das PVT-System Probleme mit undichten Stellen wie oft bei Solarthermie?
Nein, undichte Rohre oder Verbindungen sind bei PVT bei fachgerechter Installation fast ausgeschlossen. Da die Module mit maximal etwa 60 °C viel kühler bleiben als Solarthermiekollektoren, die im Sommer über 300 °C erreichen können, wird das Material viel weniger stark belastet. Vor allem steigt der Druck in den Rohrleitungen durch die moderaten Temperaturen nicht besonders stark an. Das hält die Verbindungen langfristig dicht.
Ist das PVT-System auch für schneereiche Gebiete wie die Alpen geeignet?
Wir sind in sehr schneereichen Regionen derzeit nicht aktiv. Denn in Regionen wie den Alpen sollte eine aktive Abtaufunktion eingebaut oder eine zusätzliche Wärmequelle genutzt werden. Ohne diese Maßnahmen ist das PVT-System dort bei sehr tiefen Temperaturen und lang anhaltendem Schneefall weniger effektiv. Wir arbeiten aber an Lösungen, in Zukunft auch in schneereichen Gebieten zuverlässige und effiziente Lösungen anzubieten.
Ist das PVT-System mit bestehender Solarthermie kombinierbar?
Nein, eine Kombination im Sinne einer Verschaltung von PVT und klassischer Solarthermie ist nicht möglich. Die Funktionsprinzipien unterscheiden sich in vielerlei Hinsicht und sind nicht miteinander kompatibel.
Anders ist es, wenn Sie das PVT-System und Solarthermie parallel und getrennt voneinander betreiben wollen.
In diesem Blogartikel sind wir näher auf das Thema Solarthermie eingegangen und haben auch einen Vergleich zum PVT-System gezogen.
Ist ein Mikrowechselrichter geeignet für PVT-Module?
Ja, unsere PVT-Module verhalten sich elektrisch wie normale PV-Module und funktionieren mit allen gängigen Wechselrichtern, auch Mikrowechselrichtern. Achten Sie jedoch darauf, dass auf der Montageschiene möglicherweise nicht genug Platz für die Befestigung der Wechselrichter ist. Eine zusätzliche Schiene oder eine Installation im Gebäude kann helfen.
Ist Vereisung ein Problem für die Leistung der PVT-Module?
Unter bestimmten Wetterbedingungen kann sich zwar Eis an den PVT-Modulen bilden, die Wärmeaufnahme wird dadurch jedoch in der Regel nicht eingeschränkt.
Der Grund: Die Lamellen des Wärmetauschers auf der Rückseite der PVT-Module besitzen einen Abstand von rund 1 cm. Dadurch kann die Umgebungsluft auch bei Eisbildung weiterhin zwischen den Lamellen zirkulieren und Wärmeenergie durch eine Sole-Leitung an die PVT-Wärmepumpe im Haus übertragen.
Im Gegensatz zu Luft-Wasser-Wärmepumpen mit sehr engen Lamellenabständen bleibt die Luftzirkulation bei PVT-Modulen daher auch unter winterlichen Bedingungen weitgehend erhalten.
Sollten die Lamellen in seltenen Extremwetterlagen dennoch vollständig vereisen oder die Module durch Schnee eingeschlossen sein, lässt sich die integrierte Abtaufunktion bequem über die My Triple Solar-App aktivieren. Die Module werden dabei kurzzeitig erwärmt, sodass Schnee und Eis abschmelzen und die Luftzirkulation für die Wärmegewinnung wieder uneingeschränkt möglich ist.
Welche Stagnationstemperatur hat das PVT-Modul?
Die Stagnationstemperatur liegt bei etwa 70 °C. Diese niedrige Temperatur für ein Dachmodul liegt daran, dass der Wärmetauscher auf der Rückseite der PVT-Module Wärme abgeben kann. Genau dann, wenn diese nicht für die Heizung oder die Warmwasseraufbereitung benötigt wird wie z.B. im Hochsommer.
Damit bleibt das PVT-Modul deutlich kühler als ein klassisches PV-Modul oder Solarthermie.
Welche Vorlauftemperaturen sind mit dem PVT-System für die Heizung möglich?
Die PVT-Wärmepumpe erreicht Vorlauftemperaturen von bis zu 70 °C. Um die Wärmepumpe effizient zu betreiben, empfehlen wir, die Heizkörper so anzupassen, dass das Heizsystem mit Vorlauftemperaturen von 50 bis 55 Grad auskommt.
Welche Wartung braucht das PVT-System?
Da die PVT-Module ohne bewegliche Teile funktionieren, sind keine besonderen Wartungsmaßnahmen notwendig. Da zudem keine hohen Temperaturen oder Drücke erreicht werden, ist das Material keiner hohen Belastung ausgesetzt. Wir empfehlen Ihnen das PVT-System alle 2 Jahre im Rahmen der allgemeinen Heizungswartung durch einen Fachbetrieb überprüfen zu lassen.
Welches Kältemittel fließt zwischen PVT Modul und PVT-Wärmepumpe?
Zwischen den PVT-Modulen und der PVT-Wärmepumpe wird kein Kältemittel eingesetzt. Stattdessen fließt eine Sole in Form eines Glykol-Gemisches zwischen den beiden Komponenten des PVT-Systems.
Das Kältemittel befindet sich direkt in der PVT-Wärmepumpe. Bei unseren Modellen PVT-Wärmepumpe 3.5 und 5.0 setzen wir auf das besonders umweltfreundliche Kältemittel Propan (R290). Mit einer Maximalmenge von 150 g dürfen unsere PVT-Wärmepumpen auch ohne Einschränkungen im Innenbereich aufgestellt werden.
Ein großer Vorteil dabei ist, dass Sie keine klassische Außeneinheit für die PVT-Wärmepumpe im Garten oder auf Ihrem Grundstück aufstellen müssen.
Wie funktioniert das Triple Solar PVT-System?
Das Triple Solar PVT-System besteht aus Triple Solar PVT-Modulen in Kombination mit einer PVT-Wärmepumpe. Konkret gewinnen die PVT-Paneele Energie aus der Umgebungsluft und dem Sonnenlicht, die dann von der PVT-Wärmepumpe in Heizwärme und Warmwasser umgewandelt wird.
Für eine umfassende Vorstellung der Funktionsweise unseres PVT-Systems buchen Sie sich gerne einen unverbindlichen Beratungstermin.
Was ist eine Wärmepumpe mit PVT?
Eine Wärmepumpe mit PVT – oft auch PVT-Wärmepumpe genannt – ist eine spezielle Wärmepumpenheizung, die als Wärmequelle PVT-Kollektoren nutzt anstelle der üblichen Außenluft- oder Erdreichquelle. Im Grunde handelt es sich um eine Sole/Wasser-Wärmepumpe, die mit einem geschlossenen Flüssigkeitskreislauf an die PVT-Module auf dem Dach gekoppelt ist.
Der entscheidende Unterschied zur verbreiteten Luft-Wasser-Wärmepumpe besteht darin, dass kein separates Außengerät mit Ventilator nötig ist. Die PVT-Module übernehmen die Funktion des Außenteils, indem sie Wärme aus der Umgebung aufnehmen. Diese Wärme wird per zirkulierender Sole der im Haus aufgestellten PVT-Wärmepumpe zugeführt. Dort wird sie wie bei einer herkömmlichen Wärmepumpe mittels Kompressor auf ein höheres Temperaturniveau „gepumpt“ und dem Heizsystem zur Verfügung gestellt.
Die Triple Solar PVT-Wärmepumpen sind kompakt gebaute Geräte, die speziell auf die Kombination mit den PVT-Kollektoren abgestimmt sind. Sie nutzen in kleineren Leistungsklassen das umweltfreundliche Kältemittel Propan (R290) und erreichen je nach Modell bis zu 15 kW Heizleistung. Da keine Außenaufstellung nötig ist, eignen sich PVT-Wärmepumpen besonders für Gebäude ohne Garten oder Aufstellfläche im Freien – etwa Reihenhäuser oder dicht bebaute Grundstücke. Auch strengere Auflagen zu Betriebsgeräuschen werden problemlos erfüllt, weil die PVT-Module lautlos Wärme sammeln und die eigentliche Wärmepumpe im Haus sehr leise arbeitet.
Zusätzlich liefert die PVT-Anlage Strom: Die Photovoltaik-Komponente der Dachmodule speist Solarstrom ins Haus. Dieser kann direkt von der Wärmepumpe genutzt werden, was die Effizienz erhöht und Stromkosten spart. Die PVT-Wärmepumpe von Triple Solar zieht also einen Teil des benötigten Stroms vom eigenen Dach. Unterm Strich entsteht ein ganzheitliches Heizsystem, das sowohl die Wärme als auch einen Teil der dafür nötigen Elektrizität aus der Sonne gewinnt.
Wie gut sind PVT-Kollektoren?
PVT-Kollektoren gelten als sehr effizient, da sie Energie auf dem Dach doppelt nutzen. Während herkömmliche Photovoltaik-Module nur etwa 20% der Energie in Strom umwandeln, können PVT-Hybridmodule insgesamt bis zu 80 % der Energie nutzen. So kann ein PVT-Modul dank dieser Doppelnutzung bis zu viermal mehr Energie erzeugen als eine konventionelle Solaranlage gleicher Größe.
Vorteile von PVT-Kollektoren auf einen Blick:
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Hohe Gesamteffizienz: Durch die Kombination von Photovoltaik und Thermie erzielen PVT-Module einen sehr hohen Gesamtwirkungsgrad. Strom und Wärme werden parallel gewonnen, wodurch der Nutzungsgrad der Energie auf dem Dach maximiert wird.
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Doppelte Energieausbeute auf kleiner Fläche: Ein PVT-Modul liefert Strom und Wärme zugleich. Damit wird die Dachfläche optimal ausgenutzt – ideal, wenn die installierbare Fläche begrenzt ist. Im Vergleich zu reinen PV-Modulen kann so pro Quadratmeter ein Vielfaches an Energie gewonnen werden.
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Ganzjährige Nutzung: PVT-Kollektoren beziehen Wärme nicht nur aus der direkten Sonneneinstrahlung, sondern überwiegend aus der Umgebungsluft. Daher können sie – im Gegensatz zu reinen Solarthermieanlagen – auch nachts und im Winter Wärme liefern, um ein Haus ganzjährig zu beheizen. Die Rückseite des Moduls ist ein Lamellen-Wärmetauscher, der selbst bei ohne Sonne und bei Minusgraden Umgebungswärme aufnimmt.
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Synergie mit Wärmepumpen: In Verbindung mit einer geeigneten Wärmepumpe kann die gewonnene Wärme effizient in Heizung und Warmwasser umgewandelt werden. Gleichzeitig kühlt die Wärmeabführung die PV-Zellen im Sommer, was deren Wirkungsgrad erhöht und so den Stromertrag bis zu 5% im Jahresdurchschnitt steigert.
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Platzsparend und ästhetisch: Anstelle separater Kollektoren für Strom und Wärme wird nur ein einheitliches Modul benötigt. Das Ergebnis ist ein homogeneres Dachbild und weniger Installationsaufwand. PVT-Module fügen sich optisch wie normale Solarmodule ins Dach ein und vermeiden die Mischung verschiedener Systeme.
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Leiser, wartungsarmer Betrieb: Ein PVT-System arbeitet nahezu geräuschlos, da kein Lüfter im Außenbereich nötig ist. Auch Wartungskosten sind gering – Triple Solar PVT-Module enthalten keine beweglichen Teile, haben über 25 Jahre Lebensdauer und kommen mit 10 Jahren Garantie.
Zusammengefasst sind PVT-Kollektoren eine äußerst effiziente Lösung, um in Kombination mit einer PVT-Wärmepumpe erneuerbare Energie doppelt zu nutzen. Eine Technologie, die längst marktreif ist und von unabhängigen Instituten geprüft wurde.